Ein christlicher Blog über Glaube und Alltag

Warum noch ein christlicher Blog?

Es gibt tatsächlich schon einige christliche Blogs mit gutem Inhalt und deren Angebot möchte ich gerne ergänzen. Über manche Themen zu sprechen oder zu schreiben, ist mir anfangs nicht leicht gefallen, doch schnell fand ich heraus, dass es immer noch mindestens eine Person gab, die sich genau mit diesem Thema auch quälte. Also lasst uns ehrlich zueinander sein und uns nicht für unsere Bereiche mit "Entwicklungspotenzial" schämen. So fiese Themen wie Neid, Unzufriedenheit, Zweifel, Versagen, Angst und Sünde zu besprechen, gehört genauso zu gesundem geistlichen Wachstum wie zum Beispiel Gebet, Stille Zeit oder Nächstenliebe. Das Leben mit Jesus ist spannend und ich liebe gute Geschichten.


Die Herausforderung: Glaube im Alltag

Sonntags Christ sein ist nicht schwer, Montags aber sehr. Das Problem kennen wir doch alle. Gestern war die Welt noch in Ordnung und, umgeben von Geschwistern, war ich total begeistert von meinem Gott. Heute ist Montag und die Welt da draußen findet meinen Glauben eher schwach und lächerlich. Der Alltag hat mich also wieder, aber trotzdem sollte es doch möglich sein, meinen Glauben genauso begeistert auszuleben wie gestern. Möglich ist es und sogar unser Auftrag, dennoch ist es eine Herausforderung. Genau darüber möchte ich schreiben.

Warum »unerschütterlich«?

Was bedeutet eigentlich »unerschütterlich«?

Der Duden definiert es folgendermaßen: "von großer, gleichbleibender Festigkeit, Beständigkeit". Das ist also genau die Eigenschaft, die ich mir für meinen Glauben wünsche. Ich will erstens Großes von Gott erwarten und zweitens fest und beständig sein, egal welche Hindernisse das Leben mir in den Weg wirft.

 
Wie werde ich »unerschütterlich«?

Schauen wir wieder in den Duden, denn meine Lieblingsdefinition habe ich noch verschwiegen: "sich durch nichts erschüttern lassend". Ernsthaft? Da wär ich ja nie von selbst drauf gekommen... Aber Ironie beiseite, ich ertappe mich tatsächlich immer wieder, dass ich Gott um einen starken Glauben bitte und im selben Satz verlange, dass er mein Leben einfach und geradlinig macht. Festigkeit zeigt sich nun einmal durch Erschütterung, da führt leider kein Weg dran vorbei!

 
Bin ich »unerschütterlich«?

Nein, definitiv noch nicht. Ich glaube auch nicht, dass wir dort jemals wirklich ankommen werden, sondern dass dieses Leben der Vorbereitung dient. Je mehr ich trainiere und getestet werde, desto leichter werde ich mit meinen Umständen fertig und desto stärker wird mein Glaube. Ich befinde mich mitten auf dem Weg, aber wenn du Lust hast, nehme ich dich gerne mit.

 

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht. (Hebräer 11,1)

Liebe Brüder und Schwestern! Betrachtet es als besonderen Grund zur Freude, wenn euer Glaube immer wieder hart auf die Probe gestellt wird. Ihr wisst doch, dass er durch solche Bewährungsproben fest und unerschütterlich wird. (Jakobus 1,2-3)