Alltägliches

Warum tu ich mir das an?

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Wenn ich Schlafsack, Zelt und das Allernötigste an Essen und Klamotten auf meinem Rad verstaut habe, beginnt für mich die Freiheit. Ich liebe es, den ganzen Tag draußen zu sein. Ich liebe die körperliche Anstrengung und abends das Gefühl, etwas getan zu haben. Ich liebe es, herumzukommen und etwas zu sehen, aber am meisten reizt mich der Hauch von Abenteuer. Natürlich plane ich meine Etappen grob vor, ich verzichte auch nicht auf Luxusartikel wie Smartphone (Anmerkung: Das mit dem Smartphone nehme ich zurück, denn am selben Abend ging es aus und ließ sich erst nach meiner Rückkehr nach Hause wieder […]

Alltägliches

Aus Mangel geben

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Neulich habe ich Markus 12,41-44 gelesen. Dort setzt Jesus sich in den Tempel und sieht den Leuten beim spenden zu. Die Wohlhabenden gaben viel, die die Ärmeren wenig. Eine Witwe jedoch gab zwar mengenmäßig wenig und dennoch alles, was sie hatte. Jesus ruft sofort seine Jünger und nutzt sie, um ein Beispiel zu demonstrieren: Denn alle haben von ihrem Überfluss eingelegt; diese aber hat aus ihrem Mangel alles, was sie hatte, eingelegt, ihren ganzen Lebensunterhalt. (Markus 12,44 ELB, Hervorhebung von mir) Ich habe diese Stelle ja bisher immer wörtlich genommen und dachte, sie bezieht sich nur auf Geld. Vielleicht tut […]

Alltägliches

Hilfe, ich bin ein Kleinkind!

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Wer Erfahrung mit 2-3 Jährigen Kindern hat, wird die folgende Situation bestens nachempfinden können… die Erkenntnis liegt für mich zwar schon einige Jahre zurück, aber manchmal trifft sie auch heute noch zu. Jedenfalls war ich vor einigen Jahren AuPair für eine Großfamilie. Der damals Jüngste war circa 2 Jahre alt und hatte einen ausgeprägten Bewegungsdrang gepaart mit wirklich interessanten (aber nicht immer erfreulichen) Einfällen. Kurzum, er hielt mich ganz schön auf Trab. Dazu kam noch, dass er scheinbar ein Gespür dafür hatte, wann er anfangen musste zu nörgeln und zu quengeln und auf den Arm zu wollen, nämlich genau dann […]

Alltägliches

Ein neuer Name

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Spitznamen Ich hatte in meinem Leben schon einige Spitznamen. Manche waren süß, andere einfach nur gemein. Teilweise habe ich sie mir selbst ausgesucht und teilweise wurden sie mir von anderen verpasst. Mit einigen verbinde ich schöne Erinnerungen, über manche lache ich heute und wieder andere möchte ich am liebsten nie wieder hören. Doch alle waren sie – und sind es meist noch immer – mit Emotionen verbunden. Wenn meine Oma mich »Dini« nennt, denke ich an Weihnachten, Süßigkeiten aus dem geheimen Schrankvorrat, Fahrrad fahren, mit Kerzenwachs spielen und noch ein paar Dinge, die ich zu Hause nie durfte. Allesamt schöne […]

Alltägliches

Muttertag – zwischen Frust und Freude wird ein Blog geboren.

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»Liebe Irgendwann-, Bald-, Ersatz-, In Gedanken- oder auch aktive Mama…« mit diesen Worten wurden heute bei uns in der Gemeinde zum Muttertag Rosen an alle Frauen verteilt. Zugegeben, Muttertag zählt nicht zu meinen Lieblingsfeiertagen und ich weiß, dass es einigen unter euch aus ganz unterschiedlichen Gründen ähnlich geht. Aber egal, was dieser Tag bei dir primär auslöst, es gibt immer andere, die sich genauso fühlen und jede Herausforderung bietet auch eine Chance. Also, was kann bei dir heute zwischen Frust und Freude geboren werden? Mütter sollen gewürdigt werden (und das mehr als einmal im Jahr!). Ich war 5 Jahre lang […]