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Buchtipp – Schöpfer der Träume

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Wir haben viel Zeit und Energie damit verbracht, sie aufzubauen:

„Sie ist unsere gemütliche Decke aus Beziehungen. Sie ist das Polster aus Routine, das dafür sorgt, dass wir uns gut fühlen. Sie ist der Sicherheitszaun aus akzeptablem Verhalten. Sie ist das Stahlnetz aus unseren vergangenen Erfolgen und Fehlschlägen. [Sie] umgibt unser Leben in Gewohnheit völlig, und wir fühlen uns wohl.“ (S. 78-79)

Die Rede ist von unserer Zone der Bequemlichkeit. Innerhalb ihrer Grenzen sind wir sicher und erfolgreich. Außerhalb liegt das große, angsteinflößende Unbekannte. Es scheint also ein guter Ort zu sein. Allerdings gibt es ein Problem:

Unsere großen Träume liegen immer außerhalb dieser Zone und lassen sich von drinnen auch nicht erreichen.

Schöpfer der Träume

Bruce Wilkinson, der auch schon im „Gebet des Jabez“ über das Thema der Gebietserweiterung geschrieben hat, beginnt dieses Buch mit einem modernen Gleichnis. Ein junger Mann namens Gewöhnlich verspürt einen großen Traum, den er verfolgen möchte. Allerdings muss er dafür seine Heimat Gewohnheit verlassen. Er kämpft mit eigenen Zweifeln und Grenzen, mit Menschen, die ihn nicht gehen lassen wollen, und mit Desillusionierten und Gescheiterten. Trotzdem lässt er sich nicht beirren und verfolgt weiter seinen Traum.

In diese Geschichte kann sich vermutlich jeder hineinversetzen, der schon einmal eine verrückte Idee oder einen scheinbar wahnwitzigen Traum hatte. Im zweiten Teil des Buches erklärt Wilkinson die Erlebnisse von Gewöhnlich und ermutigt dazu, weiter an den eigenen – von Gott gegebenen –  Träumen festzuhalten. 

Das Buch ist recht kurz und schnell zu lesen, trotzdem tat es mir einfach nur gut, mich mal so richtig „verstanden“ zu wissen. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die noch Großes vorhaben und davon träumen, die Welt zu verändern und Spuren zu hinterlassen. Es ist ein Buch über „Gewöhnlichs“ und „Niemande“, die sich voll und ganz auf den Schöpfer der Träume verlassen und durch nichts davon abbringen lassen wollen.

„Die meisten Menschen, die meinen festgefahren zu sein, müssen neu über ihre Prioritäten nachdenken. Meistens haben sie einen bestimmten Lebensstandard, einen Lebensstil oder irgendetwas anderes darüber gestellt, ihren Traum zu verwirklichen.“ (S. 73)

„Ich habe entdeckt, dass die meisten Menschen, die wirklich ihren Traum verwirklichen wollen, einen Plan machen können, der einen Beginn ermöglicht. Das ist natürlich mit einem Preis verbunden – mindestens ein Opfer – oftmals mehrere.“ (S.73)

Wovon träumst du?

 

Wilkinson, B. (2017). Schöpfer der Träume. Holzgerlingen: SCM Hänssler.

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