Alltägliches

FREIHEIT – Furcht weicht, Friede kommt

Frei sein, das wünscht sich wohl jeder. Selbst wer nie in Gefangenschaft war, kennt das Gefühl, unliebsamen Verpflichtungen nachkommen zu müssen. Wir kennen alle Dinge, die wir aus Nettigkeit, Pflichtgefühl, Anstand oder schlechtem Gewissen tun und eigentlich gar nicht tun wollen. Manchmal versklaven wir uns freiwillig irgendwelchen Substanzen oder Gewohnheiten und manchmal engen uns auch andere Menschen durch ihre Grenzüberschreitungen ein. In manche Enge geraten wir unfreiwillig und für andere sind wir selbst verantwortlich.

Ich habe in meinem Leben schon so manche Abhängigkeit durch, sei es Nikotin, Zucker oder Anerkennung, es ist vermutlich für jeden was dabei, mit dem er sich identifizieren kann. In manchen Dingen fühle ich mich inzwischen völlig frei und in Kontrolle, andere Dinge sind ein täglicher Kampf, mich nicht von irgendwas oder irgendjemand bestimmen zu lassen.

Vor einiger Zeit habe ich in Doch dann hast du uns ins Weite geführt beschrieben, wie viel mehr man Freiheit doch zu schätzen weiß, wenn man sie einmal verloren hat. Heute fällt mir auf, wie viel Freiheit ich in den letzten Monaten zurückerlangt habe und dafür möchte ich Gott einfach von Herzen danken! Er hat meinen Hilfeschrei gehört und mich genau wie in Psalm 66,12 ins Weite geführt.

Freiheit ist so ein Wort, über das man sich oft erst Gedanken macht, wenn man sich eben nicht frei fühlt. Auch ich habe über dieses Wort nachgedacht und möchte ein paar Ergebnisse mit euch teilen.

 

FREIHEIT

F – Furcht & Friede

R – Risikobereitschaft

E – Entscheidung

I – Identität 

H – Heiliger Geist

E – Ehrlichkeit

I – Ich

T – Thron

 

F – Furcht weicht, Friede kommt

„Nun ist der Herr aber der Geist, und wo der Geist des Herrn ist, ist Freiheit.“ (2. Korinther 3,17 NBH)

 

„Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Timotheus 1,7 ELB)

 

Freiheit ist für mich nicht die Abwesenheit von Angst, sondern die Gewissheit, dass Jesus bei mir ist und am Ende alles gut wird.

Freiheit verspüre ich dort, wo ich mir keine Sorgen machen muss, dass alles den Bach runter geht oder ich meine einzige Chance vermasseln könnte.

Freiheit ist für mich der übernatürliche Friede, den ich mitten im Chaos verspüre.

Freiheit bedeutet zu agieren anstatt nur zu reagieren.

Freiheit erlaubt mir, Träume und Ziele zu haben.

Freiheit lässt mich selbst entscheiden, was ich essen, trinken, sagen oder tun will und fürchtet sich nicht davor, zu kurz zu kommen.

Freiheit ist die kleine Stimme, die mir in schweren Momenten zuflüstert: „Trau dich, ich bin bei dir!“

Freiheit ist da, wo ich das sagen kann, was ich wirklich auf dem Herzen habe.

Freiheit heißt die Hände zu heben und Gott zu preisen, nur weil ich es grad will, egal ob es jemand anders versteht oder auch so machen würde.

Freiheit heißt von meiner Beziehung und meinen Erlebnissen von Jesus zu berichten, ohne mir Sorgen zu machen, ob ich dafür belächelt oder sogar angegriffen werde.

Freiheit beginnt für mich dort, wo ich mich von Gott geliebt, versorgt und angenommen weiß. Das bedeutet nicht, dass ich keine Angst vor der ungewissen Zukunft oder vor Reaktionen habe, es bedeutet nur, dass mein Vertrauen größer ist.

 

Manche Ängste habe ich mit Gottes Hilfe schon hinter mir gelassen, andere Dinge von dieser Liste sind eher Wünsche oder Zielformulierungen. Deswegen auch die Überschrift „Furcht weicht, Friede kommt“, weil es eben ein Prozess ist. Manches davon kostet einiges an Überwindung, doch darum soll es beim nächsten Mal gehen.

Welche Ängste und Sorgen machen dich unfrei? In welchen Bereichen möchtest du Jesus bitten, dir seinen übernatürlichen Frieden zu schenken und dir Mut zur Veränderung zu geben? 

„Wenn euch also der Sohn frei macht, seid ihr wirklich frei.“ (‭‭Johannes‬ ‭8,36‬ ‭NBH‬‬)

Yessssss!

 

(Nachdem ich mir alles grob von der Seele getippt und den Wortrahmen völlig gesprengt und irgendwie doch noch nicht alles gesagt hatte, habe ich beschlossen, eine Blogserie über FREIHEIT zu starten. Die restlichen Buchstaben folgen also in den nächsten Wochen.)

 

 

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