Alltägliches

Schwere Wege und wunderschöne Orte

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Momentan ist einer meiner Lieblingssprüche: „Schwierige Wege führen oft zu wunderschönen Orten“

…und hier der Beweis:

Beim Wandern fällt mir das nicht schwer zu glauben, denn ich habe es oft genug erlebt. Aber im echten Leben? Im Glaubensleben? In der Kindererziehung? Auf der Arbeit? Wenn ich ganz alleine bin und alles zu viel wird? Wenn ich zu viele Termine habe und nicht mehr weiß, wie ich das alles schaffen soll? Wenn Dinge schier aussichtslos erscheinen? Wenn eine Absage nach der anderen kommt? Wenn die Krankheit einfach nicht aufhören will? Wenn sich Dinge einfach nicht lösen oder klären lassen?

Dann sind wir wahrscheinlich einfach noch nicht an unserer „beautiful destination“ angekommen. Dazu habe ich heute mal einen Text aus Römer 8, denn als Christen haben wir tatsächlich eine Garantie, dass alles, was uns geschieht von einem guten Gott gewollt oder zugelassen wurde und uns somit zum Besten dient.

Nur kennst du das, wenn du dich manchmal wirklich fragst, was an deiner Situation gerade gut sein soll? Vielleicht liegt es daran, dass wir noch nicht angekommen sind. Möglicherweise liegt es aber auch einfach daran, dass wir nicht so denken, wie Gott denkt und was wir uns als „gut“ vorstellen oder empfinden, das muss noch lange nicht zu unserem Besten dienen. Ich für meinen Teil möchte möglichst vernünftige Entwcheidungen treffen und alles dafür tun, dass es gut läuft. Doch den Rest versuche ich Gott anzuvertrauen. Ja ich versuche es, denn das ist gar nicht so einfach…

Aktuell ziehe ich um und bin parallel auf Jobsuche und deswegen dies Jahr mal nicht im Sommerurlaub. Manchmal frage ich mich, was daran gut sein soll und an anderen Tagen freue ich mich einfach nur über die neuen Freiheiten und Möglichkeiten, die sich mir jetzt eröffnen. Wenn es also in den nächsten Wochen mal stiller wird hier, dann liegt es wohl daran, dass ich vor lauter renovieren und Berwerbungen nicht mehr weiß, welcher Wochentag eigentlich ist.

Jetzt aber Römer 8. Seid gesegnet und vor allem gewiss, dass Gott nicht den Überblick verliert über die Nöte seiner Kinder.

„Wenn wir aber auf etwas hoffen, was wir noch nicht sehen können, warten wir geduldig, bis es sich erfüllt. In gleicher Weise nimmt sich der Geist Gottes auch unserer Schwachheit an, denn wir wissen nicht, wie man richtig beten soll. Er tritt mit einem Seufzen für uns ein, das man nicht in Worte fassen kann. Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was der Geist damit sagen will, denn der Geist tritt für die Heiligen so ein, wie es vor Gott angebracht ist. Wir wissen aber, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt. Das sind ja die Menschen, die er nach seinem freien Entschluss berufen hat. Denn sie, die er im Voraus erwählt hat, die hat er auch im Voraus dazu bestimmt, in Wesen und Gestalt seinem Sohn gleich zu werden, denn er sollte der Erstgeborene unter vielen Brüdern sein. Und alle, die er dazu erwählt hat, die hat er auch berufen, und die er berufen hat, die hat er auch für gerecht erklärt, und die er für gerecht erklärt hat, denen hat er auch Anteil an seiner Herrlichkeit gegeben. Was können wir jetzt noch dazu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer könnte dann gegen uns sein? Er hat nicht einmal seinen eigenen Sohn verschont, sondern ihn für uns alle ausgeliefert: Wird er uns dann noch irgendetwas vorenthalten? Wer wird es wagen, diese Auserwählten Gottes anzuklagen? Gott selbst erklärt sie ja für gerecht. Wer kann sie verurteilen? Jesus Christus ist doch für sie gestorben, ja noch mehr: Er ist auferweckt und sitzt an Gottes rechter Seite und tritt dort für uns ein. Was kann uns da noch von Christus und seiner Liebe trennen? Bedrückung? Angst? Verfolgung? Hunger? Kälte? Lebensgefahr? Das Schwert des Henkers? Es kann uns so ergehen, wie es in der Schrift heißt: „Weil wir zu dir gehören, sind wir vom Tod bedroht; man behandelt uns wie Schafe, die zum Schlachten bestimmt sind.“ Aber durch den, der uns geliebt hat, ist uns in all dem ein überwältigender Sieg sicher. Denn ich bin überzeugt: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch andere Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder hohe Kräfte noch tiefe Gewalten – nichts in der ganzen Schöpfung kann uns von der Liebe Gottes trennen, die uns verbürgt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.“
‭‭Römer‬ ‭8:25-39‬ ‭NBH‬‬

 

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