Begegnungen mit Jesus

Begegnungen mit Jesus – Willst du gesund werden?

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Achtunddreißig Jahre war ich krank und keiner konnte mir helfen. Tagein tagaus hatte ich nichts anderes zu tun als auf meiner Matte mit den anderen Kranken am Teich Bethesda zu verweilen. Bethesda, das war schon ein Hohn an sich, denn das bedeutet schließlich „Haus der Gnade“. Meine Realität zeigte allerdings eher ein Haus der Misere. Es wimmelte dort nur von Kranken, Blinden, Lahmen und Verkrüppelten. Kaum jemand Gesundes verirrte sich dorthin und freiwillig kam schon gar keiner. Ihr fragt euch, warum ich dann dort an diesem scheußlichen Ort blieb? Nun, anfangs hatte ich noch Hoffnung auf Heilung, denn zu gewissen […]

Buchtipp

Glaube ist kein Gefühl – Buchtipp

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Einige von uns haben bestimmt schon das folgende Gebet oder ein ähnliches gesprochen: »Herr, ich bitte dich, mach mich dir ähnlicher. Ich bitte dich, dass du mich dem Ebenbild Christi gleich gestaltest.« Oft wünschen wir uns damit von Gott eine »Narkose«, aus der wir dann eines Tages als ein völlig in das Ebenbild Christi umgewandelter Charakter erwachen möchten. Aber so macht Gott das nicht. Er lässt die Prüfungen, Versuchungen und Belastungen in unserem Leben zu, damit wir Gelegenheit haben, auf sie zu reagieren, entweder nach unserem Gefühl oder indem wir ihn beim Wort nehmen. (S.42)   Ich möchte euch heute […]

Alltägliches

Rückblick 2017 – Meine Lieblingsbeiträge

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Neulich wurde ich gefragt: „Fällt es dir eigentlich weniger schwer, dein Geschriebenes im Alltag umzusetzen, weil du es selbst verfasst hast?“ Meine klare Antwort war: „Äh, nein! Es steigert lediglich die Motivation, es zu tun. Denn sobald ich es veröffentlicht habe, muss ich damit rechnen, es unter die Nase gerieben zu bekommen und ich will ja schließlich auch das leben, was ich predige.“ Ich muss schon sagen, bisher hält sich das „unter die Nase reiben“ in Grenzen – ihr seid sehr nachsichtige Leser. Aber es gibt tatsächlich eine Handvoll Beiträge, die ich immer wieder lese, einfach um mich daran zu […]

Bibel

„Aber die anderen…“ – berühmte Ausreden – Teil VIII

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Wir beenden die Ausreden Reihe mit einem Klassiker: „Aber ich kann doch nichts dafür, wenn die anderen mal (nicht) dieses oder jenes täten, dann könnte ich…“ Manchmal nimmt diese Ausrede auch etwas geistlichere Züge an: „Gott, wenn du xy tust, dann kann ich auch…“ „Ich würde ja gerne ein Buch schreiben, aber ich muss ja leider Vollzeit arbeiten. Gott, wenn ich irgendwann mal Rentner bin, dann kann ich das machen.“ „Ich würde ja gerne mehr über den Glauben reden, aber die anderen reagieren immer so komisch. Gott, wenn ich mal selbstsicher bin, dann mach ich das.“ „Ich würde ja gerne […]

Bibel

„Ich bin nicht geeignet!“ Berühmte Ausreden – Teil III

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Ausrede #3 heißt: „Ich bin nicht geeignet!“. Irgendwie gleichen bzw. wiederholen sich die Ausreden ja schon, trotzdem finde ich es spannend, die jeweiligen Personen und besonders auch Gottes Reaktion auf die Ausrede, noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Ausrede #3: Soziale Position Heute geht es um Gideon. Text: Richter 6,1-24 (besonders Vers 15) Direkt im ersten Satz erfahren wir die Ausgangslage: Die Israeliten taten, was dem HERRN missfiel. Da ließ er die Midianiter sieben Jahre lang über sie herrschen. Die Israeliten wurden von ihnen so schwer unterdrückt, dass sie sich in Felsklüften, in Höhlen und auf den Bergen […]

Bibel

„Aber Gott…“ Berühmte Ausreden – Teil I

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In diesem Blog geht es ja um ganz alltägliche Erlebnisse mit Jesus und ich muss leider zugeben, dass der Einwand „Aber Gott…“ definitiv dazu zählt. Mal bin ich sauer wegen irgendwas und denke mir, Jesus würde diesem Menschen jetzt mit Gnade und Verständnis begegnen. „Aber Gott, … der hat mir doch zuerst weh getan.“ Dann habe ich den Eindruck, ich solle einen Glaubensschritt machen und schon liegt mir wieder auf der Zunge: „Aber Gott, … ich kann das nicht, das ist unlogisch und ich trau mich nicht. Bist du dir sicher?“ Und dann kenne ich natürlich auch die faulen Ausreden, […]

Alltägliches

Der geistliche »Snooze Button«

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Dieses (oder ein ähnliches) Bild kennst du sicher. Heute Morgen, als mein Wecker mich einmal mehr aus dem Schlaf riss, hatte ich beim Aufwachen einen dieser Halbwach-Gedanken, die man besser aufschreibt, um sie nicht zu vergessen. Um diesen Gedanken besser zu erklären, habe ich meine Wecker Optionen in dem Bild umbenannt. Normalerweise steht dort der Name des Weckers, die Option »Schlummern«, die mich weitere 9 Minuten verschont, und die Option »Stopp«. Wenn ich diese wähle, stehe ich allerdings besser auf oder riskiere zu verschlafen, denn damit verstummt mein Wecker endgültig. Ich glaube, mein Leben hat auch so einen Wecker namens […]

Alltägliches

Gottes Souveränität in meinem Leid – ein Augenzeugenbericht zu Hurrikan Harvey

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Wie so viele andere auch hat mein Bekannter aus Texas durch Hurrikan Harvey fast alles verloren – zumindest materiell gesehen. Sein Haus steht zwar unter Wasser, aber seine Familie ist sicher und er hat weder Glauben noch Hoffnung verloren. Ganz im Gegenteil, er wurde sogar zum Trostspender. Für mich ist er ein gutes Beispiel, was unerschütterlich bedeutet. Aber lest selbst. Ein Gastbeitrag von Aric Harding (Anm.: Übersetzung von mir, das englische Original findet ihr hier) Über Glauben und Unterordnung unter Gottes Willen, selbst wenn wir uns nicht danach fühlen  So um 2 Uhr am Sonntag morgen bemerkten meine Frau und […]

Alltägliches

Ganz oder gar nicht

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Ich mache selten halbe Sachen. Bei mir gab es eigentlich schon immer nur ganz oder gar nicht. Früher kam es mir wie ein Fluch vor, denn die breite Masse schien sich immer in der großen Grauzone der Unverbindlichkeit zu bewegen. Ehrlich gesagt schienen sie damit aber auch glücklich zu sein, deshalb musste ich ja davon ausgehen, dass mit mir etwas nicht stimmte. Warum konnte jemand einen Freundeskreis von 25 Leuten pflegen und ich hatte, wenn ich Glück hatte, eine Freundin? Warum haben sich manche einfach für alles interessiert und wussten zu jedem Thema etwas zu sagen und ich nicht? Warum […]

Alltägliches

Lebe Deine Träume

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Das war das Zitat, was ich mir 2001 für die Abi Zeitschrift als Lebensmotto ausgesucht habe. Und  weil ich kein Freund von schönen Worten aber leeren Floskeln bin, habe ich das doch gleich in die Tat umgesetzt und bin für ein Jahr nach Amerika gegangen. Von den drei Monaten, die ich von unglaublichem Heimweh geplagt wurde mal abgesehen, war wirklich ein Traum wahr geworden. Kaum jemand hatte mir zugetraut, dass ich es tatsächlich mache. Aber ich habe allen bewiesen, dass ich mich durchbeißen kann und dass „Lebe Deine Träume“ sehr wohl möglich ist. Damals kannte ich Jesus nicht und war […]