Hallo und herzlich willkommen!

Wenn wir uns in den 80er Jahren begegnet wären, dann hättest du ein ängstliches, schüchternes Mädchen kennengelernt. Nein, vermutlich hätten wir uns sogar gar nicht kennengelernt, denn sobald Fremde den Raum betraten, flüchtete ich meist und versteckte mich hinter meiner Mutter.

Falls wir uns in den 90ern begegnet sind, erinnerst du dich vielleicht noch an die Unsichere, die eigentlich nichts falsch machen und doch so gerne auch mal provozieren wollte, sich dabei aber meist nur ziemlich lächerlich gemacht hat.

In den 2000 Jahren besteht tatsächlich eine reelle Chance, dass wir uns irgendwo über den Weg gelaufen sind, denn da packte mich auf einmal die Abenteuerlust. Ich machte mein Abitur und ging für ein Jahr nach Amerika. Es war an der Zeit mich endlich einmal zu behaupten. Das Jahr 2002 war ein ganz besonderer Wendepunkt für mich, denn da lernte ich durch meine texanische Gastfamilie Jesus kennen und lieben. (Wie das damals genau war, kannst du übrigens in dem Blogpost "Mein echter Geburtstag und die wichtigste Entscheidung überhaupt" nachlesen.)

Tja, was soll ich sagen? Jesus hat mein Leben, meine Pläne, meine Freundschaften, meine Vorlieben und meine Denkweise völlig auf den Kopf gestellt. Nichts war wie vorher und das war gut so!

Auch wenn ich nun seit einigen Jahren Christ bin, lerne ich Gott jeden Tag ein Stückchen mehr kennen. Für mich ist Glaube eine lebendige Beziehung mit einem sehr realen Gott. Dieser Glaube hat die Kraft zu verändern und wiederherzustellen aber er verlangt auch meine Bereitschaft, Gott mein Leben komplett und ohne wenn und aber anzuvertrauen.

So hat Gott es tatsächlich geschafft, aus dem schüchternen, unsicheren Mädchen eine abenteuerlustige, entschlossene Frau zu machen. Nein, dass hätte niemand erwartet, ich selbst am wenigsten. Ich könnte noch von zahlreichen Veränderungen und großen und kleinen Wundern berichten, aber das werde ich dann wohl in den Blogbeiträgen tun.

Diese Reise ist für mich ein großes Abenteuer, an dem ich dich gerne teilhaben lassen möchte. Und vielleicht schaffe ich es ja auch, dich dazu zu ermutigen, deine eigene Glaubensgeschichte zu schreiben bzw zu leben.

 

Nadine