Begegnungen mit JesusBibel

Weihnachtsstress? Diese Geschenke solltest du auf keinen Fall vergessen!

Noch 6 Tage bis zum „Ich dachte, wir schenken uns nichts“-Fest, auch bekannt als Weihnachten…

Mit dem Dilemma des Schenkens und nicht Schenkens hat sich auch Heike Stüvel in dem Artikel „Was ein Geschenk so alles bedeuten kann“ auseinandergesetzt.

Welche Erfahrungen hast du mit Schenken und Geschenken gemacht?

Sehr interessant fand ich den Aspekt, dass wir Menschen auch bei einer selbstlosen Handlung wie dem Schenken stets auf einen Ausgleicht bedacht sind. Ein zu kleines Geschenk ist ebenso unpassend wie ein zu großes.

Wenn man sich aus diesem Blickwinkel den Grund ansieht, warum wir Weihnachten überhaupt feiern, stehen wir vor einem echten „Ausgleichproblem“. Wenn man genau hinsieht, dann kann man in der Weihnachtsgeschichte nämlich tatsächlich mehrere Geschenke entdecken:

Von: Gott
Für: alle

Jesus

Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod; aber das Geschenk, das Gott uns in seiner Gnade macht, ist das ewige Leben in Jesus Christus, unserem Herrn. Römer 6:23 NGU2011

Doch Gottes Erbarmen ist unbegreiflich groß! Wir waren aufgrund unserer Verfehlungen tot, aber er hat uns so sehr geliebt, dass er uns zusammen mit Christus lebendig gemacht hat. Ja, es ist nichts als Gnade, dass ihr gerettet seid! Zusammen mit Jesus Christus hat er uns vom Tod auferweckt, und zusammen mit ihm hat er uns schon jetzt einen Platz in der himmlischen Welt gegeben, weil wir mit Jesus Christus verbunden sind. Bis in alle Ewigkeit will er damit zeigen, wie überwältigend groß seine Gnade ist, seine Güte, die er uns durch Jesus Christus erwiesen hat. Noch einmal: Durch ´Gottes` Gnade seid ihr gerettet, und zwar aufgrund des Glaubens. Ihr verdankt eure Rettung also nicht euch selbst; nein, sie ist Gottes Geschenk. Epheser 2:4-8 NGU2011

Gott hat uns ein Geschenk gemacht, ein ziemlich großes sogar. Es ist so groß, dass alle unsere Bemühungen, es irgendwie auszugleichen, scheitern werden. Dieses Geschenk ist völlig unverdient, eigentlich auch irgendwie ungerecht und es kann gar nicht angemessen erwidert werden. Es ist genau die Situation mit dem edlen Designertuch und den schnöden Discounter Pralinen aus dem Zeitungsartikel. Das bringt mich also zur nächsten Frage:

Kann oder muss ich Gott etwas zurück schenken?

Der Zeitungsartikel schildert die Problematik: Die Reaktion auf ein Geschenk ist eine heikle Sache, bei der man viel falsch machen kann. Erwartet Gott ein Geschenk zurück? Nein! Römer 5,8 besagt, dass Gott uns beschenkt hat, als wir noch nichts von ihm wissen wollten. Wir müssen ihm weder etwas zurück schenken, um ihm zu gefallen, noch um uns oder ihm etwas zu beweisen, noch um einen gerechten Ausgleich zu schaffen, noch um uns einzuschleimen.

Wenn wir es aber als eigenen Liebesbeweis tun wollen, dann gibt es da verschiedene Möglichkeiten. Vier davon finden wir in der Weihnachtsgeschichte:

Von: Maria
Für: Gott

Vertrauen

Da sagte Maria: „Ich gehöre ganz dem Herrn. Was du gesagt hast, soll mit mir geschehen.“ Lukas 1:38 NBH

Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand; erkenne Ihn auf allen deinen Wegen, so wird Er deine Pfade ebnen. Sprüche 3:5-6 SCH2000

An dem Tage, da ich mich fürchte, vertraue ich auf dich. Psalm 56:3 ELB

Für Maria kam diese Schwangerschaft zu einem höchst unpassenden Zeitpunkt. Würde ihr irgendjemand glauben, was ihr geschehen war oder würde man sie öffentlich als Ehebrecherin steinigen lassen? Ich kann mir gut vorstellen, dass solche Gedanken durch ihren Kopf gingen und dass sie sich vor einer ungewissen Zukunft fürchtete. Trotzdem war sie nicht nur bereit, Gott zu vertrauen sondern auch seinen Willen zu tun, bzw sich ihm zur Verfügung zu stellen.

Von: Josef
Für: Gott

Gehorsam

Josef war ein Mann, der sich an Gottes Gebote hielt, er wollte Maria aber auch nicht öffentlich bloßstellen. So überlegte er, die Verlobung stillschweigend aufzulösen. Noch während er darüber nachdachte, erschien ihm im Traum ein Engel des Herrn und sagte: »Josef, du Nachkomme von David, zögere nicht, Maria zu heiraten! Denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.
Als Josef aufwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm aufgetragen hatte, und heiratete Maria. Er schlief aber nicht mit ihr bis zur Geburt ihres Sohnes. Josef gab ihm den Namen Jesus. Matthäus 1:19-20, 24-25 HFA

Er aber sprach: Glückselig sind vielmehr die, die Gottes Wort hören und es bewahren! Lukas 11:28 SCH2000

Josef hatte seine eigene Begegnung mit einem Engel und auch er tat bereitwillig, was ihm aufgetragen wurde. Er hätte seinem Plan folgen und den richtigen Weg wählen können, wie in Matt 1,19 beschrieben. Stattdessen tat er genau das, was der Engel ihm sagte.

Von: den Hirten
Für: Gott

Lobpreis

Die Hirten gingen dann wieder zu ihren Herden zurück. Sie priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten. Es war genauso gewesen, wie der Engel es ihnen gesagt hatte. Lukas 2:20 NBH

Durch Jesus wollen wir Gott immer wieder ein Lobopfer bringen, das heißt, wir wollen ihn preisen und uns zu seinem Namen bekennen! Vergesst auch nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen! Denn solche Opfer gefallen Gott. Hebräer 13:15-16 NBH

Aber du bist heilig, der du wohnst unter den Lobgesängen Israels! Psalmen 22:4 SCH2000

Vertrauen, Gehorsam und Lobpreis sind drei nicht so handfeste Geschenke. Manchmal denke ich, es wäre viel einfacher, wenn Gott mir einfach eine Amazon Wunschliste zukommen ließe… klick… bestellt… erledigt… Aber Vertrauen, Gehorsam und Lobpreis, das ist doch so individuell und in manchen Situationen einfach so schwer.

Von: den Weisen
Für: Jesus

Reichtümer

Und als sie den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er ankam und über dem Ort stillstand, wo das Kind war. Als sie nun den Stern sahen, wurden sie sehr hocherfreut; und sie gingen in das Haus hinein und fanden das Kind samt Maria, seiner Mutter. Da fielen sie nieder und beteten es an; und sie öffneten ihre Schatzkästchen und brachten ihm Gaben: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Matthäus 2:9-11 SCH2000

Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist, oder durstig, und haben dir zu trinken gegeben? Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt, oder ohne Kleidung, und haben dich bekleidet? Wann haben wir dich krank gesehen oder im Gefängnis, und sind zu dir gekommen? Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan! Matthäus 25:37-40 SCH2000

Da sind ja meine handfesten Wünsche, aber jetzt steh ich vor dem nächsten Problem: Wie schenkt man einem unsichtbaren Gott „handfeste“ und materielle Dinge? Die Antwort finden wir oben in Matthäus 25. Ob das nun selbst an die Bedürftigen verteilt, der Gemeinde anvertraut oder an Hilfsorganisationen gespendet wird, entscheide jeder selbst.

 

Von: ______
Für: Jesus

-> Welches Geschenk hat dich besonders angesprochen?
-> Vielleicht fällt dir auch noch ein anderes ein…
-> Wenn du noch keine konkrete Idee hast, nimm den Geschenkanhänger aus dem Titelbild doch einfach mit in deine Gebetszeit und frag Jesus doch einfach mal, was er sich zu Weihnachten wünscht.

 

Geschenke bauen Beziehung sagte auch der Artikel. Gott hat das bewiesen indem er uns zuerst geliebt und sogar sein Leben für uns gegeben hat. Dieses Geschenk liegt hübsch verpackt, mit deinem Namen versehen, unter dem Baum. Öffnest du es und freust dich darüber oder lässt du es liegen, weil du nicht weißt, ob du es verdient hast oder jemals ordnungsgemäß erwidern kannst?

Kleiner Tipp: Öffne es, wer Kinder hat, weiß wie sehr es das Vaterherz freut, wenn ein Geschenk dankbar angenommen wird.

 

Quellen:
Christmas Devotional for a ladies meeting–

 

 

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